Kosmetikfachinstitut Knop
Andreas Knop, Andrea Knop
Stöckener Str. 56
30419 Hannover

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News

Faszien: Vernetzt von Kopf bis Fuß

Abbildung: fascialnet.com

In einem Artikel für Gray´s Anatomy fassen Sportwissenschaftler und Sportmediziner der Goethe-Uni überraschende Erkenntnisse aus der neueren Forschung zusammen.

FRANKFURT. Lange Zeit galten Faszien als vornehmlich passives Verpackungsmaterial für Muskeln ohne bedeutsame Funktionen für das Bewegungssystem. Als neuere Forschungsergebnisse zeigten, dass sie eine weitaus wichtigere Rolle spielen könnten, entwickelte sich bald das Faszientraining. In seiner neusten Ausgabe würdigt auch das renommierte amerikanische Anatomiebuch „Gray´s Anatomy“ das muskelumhüllende Gewebe mit einem Eintrag. Geschrieben ist er von den Frankfurter Forschern Dr. Jan Wilke und Prof. Winfried Banzer.

In Anatomiebüchern wurden Faszien bisher nur selten exponiert dargestellt, in Anatomiekursen fielen sie meist schnell dem Skalpell zum Opfer, da das dünne, weißliche Gewebe den Blick auf die Muskeln des Körpers verstellt. Inzwischen weiß man aber, dass es eine höhere Nervendichte und Schmerzempfindlichkeit besitzt als Muskeln und somit bei verschiedenen orthopädischen Beschwerden relevant sein könnte. So erklärt sich auch der gegenwärtige Hype um das Faszientraining: Kaum ein Fitnessstudio verzichtet darauf, die Industrie entwickelt unablässig neue Trainingsgeräte und Buchläden präsentieren diverse Werke mit bunten, teils reißerischen Covers.

Mit einem Eintrag in der kürzlich erschienenen 42. Auflage des renommierten Anatomiebuchs „Gray’s Anatomy“ haben Faszien nun auch einen festen Platz im Lehrbuchwissen erhalten. Der Atlas zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Werken weltweit und ist, insbesondere im anglo-amerikanischen Sprachraum, ein Klassiker. Die Frankfurter Sportwissenschaftler Dr. Jan Wilke und Prof. Winfried Banzer, der zugleich Sportmediziner ist, wurden eingeladen, einen Kommentar zu ihren Forschungsergebnissen für Gray´s Anatomy zu verfassen. Beide Autoren beschäftigen sich mit der potenziellen mechanischen Rolle des kollagenen Bindegewebes.

Mit einer systematischen Literaturanalyse konnten Wilke und Banzer nachweisen, dass Faszien, entgegen zahlreicher Darstellungen in Standardwerken der Anatomie, die Muskeln des Körpers nicht voneinander abgrenzen, sondern – teils von Kopf bis Fuß – direkt verbinden. Möglicherweise erklären die so entstehenden Muskel-Faszien-Ketten, warum Schmerzen manchmal in entfernten Körperregionen auftreten. Da im Verlauf der Kontinuitäten auch Kräfte übertragen werden, beschränken sich die Wirkungen von klassischen Sportübungen wie Dehnen oder Krafttraining auch nicht auf den Anwendungsort. Mehrere Studien aus dem Frankfurter Institut für Sportwissenschaften zeigten, dass Dehnübungen der Beinmuskulatur sogar die Beweglichkeit der Halswirbelsäule steigern und nicht weniger effektiv sind, als lokale Übungen des Nackens selbst. Aktuell versuchen Wilke und Banzer herauszufinden, ob die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung bei Gesunden auch auf Patienten übertragbar sind.

Jetzt in´s Training starten und Kaltstart vermeiden

Wer sich nach sportlicher Abstinenz von seinen guten Vorsätzen in den Wettkampf-Modus treiben lässt, sollte nicht überrascht sein, wenn das übel endet. Angepasstes Training nach längeren bewegungslosen Phasen ist sinnvoller als die volle Belastung in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Ausdauer, Beweglichkeit und Gleichgewicht sind wichtige Eigenschaften, wenn man sicher seine sportlichen Ziele erreichen will. Wer untrainiert auf der Laufstrecke oder der Loipe mit dem Ziel startet, alle Rekorde zu brechen, läuft Gefahr eine Sportverletzung zu erleiden, die den Neustart deutlich verzögern kann. Vor allem Menschen, die lange sportlich nicht aktiv waren und nun zu Jahresbeginn „endlich mal was für die Gesundheit tun wollen“, empfiehlt die VIACTIV Krankenkasse eine sportärztliche Untersuchung voranzustellen. Der Sportmediziner prüft dabei den Gesundheitszustand und die Belastbarkeit, damit eine Überforderung vermieden wird. Gleichzeitig kann er dann auch beraten, welche Sportart am sinnvollsten erscheint.

Grundsätzlich gilt für alle Sportwilligen: Zum Erhalt und der Verbesserung der allgemeinen Fitness braucht es in der Regel keinen technischen Aufwand, sondern Disziplin. Schon kleine Übungen im Alltag verbessern die Fitness. Liegestütze, Crunches und Situps gehen im Wohnzimmer, Klimmzüge im Garten oder Park. Dehnübungen machen die Muskulatur geschmeidig und verbessern die Beweglichkeit. Das geht am Arbeitsplatz so gut wie in den eigenen vier Wänden. Schon mal versucht: nach dem Duschen die Füße im Stehen trocken zu rubbeln – natürlich mit durchgestreckten Knien? Da merkt man schnell die Problemzonen. Gleichgewicht und Koordination kann man durch Stehen auf einem Bein trainieren – ohne sich festzuhalten. Fortgeschrittene schaffen das auf einem weichen Untergrund, zum Beispiel auf der Couch. Und wer die Treppe nimmt statt des Fahrstuhls, trainiert seine Ausdauer.

Gesundheitsbewusste, die ein professionell betreutes Training dem selfmade-Fitness-Programm vorziehen, empfiehlt die VIACTIV das Programm VIACTIV Fitness. Die Krankenkasse unterstützt den gesunden sportlichen Ehrgeiz ihrer Versicherten mit einem Betrag von bis zu 200 Euro für Fitnesskurse, einem Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten von bis zu 100 Euro und der Erstattung von Kosten für die Untersuchung bei einem Sportmediziner.

Eine Liste mit den sportlichen Angeboten der VIACTIV Krankenkasse finden Interessierte unter www.viactiv.de ; Fragen zu Sport und Gesundheit beantwortet die VIACTIV rund um die Uhr unter 0800 1405 5412 2098.

Inklusion und Ergotherapie: Eine besondere Beziehung

Bild: © DVE

Die Bemühungen, Menschen mit Behinderung zu integrieren, Inklusion zu leben, sind vielfältig. Doch wo steht Deutschland in diesem Prozess? „Wir haben eine integrative Gesellschaft, der Zustand der Inklusion ist noch lange nicht für alle erreicht.“, stellt die Ergotherapeutin Azize Kasberg, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) fest. Ihr Fazit: Es gibt Erfolge und Veränderungen. In Kindergärten und Schulen, in Werkstätten und anderen Einrichtungen bis hin zu wenigen Vorzeigeunternehmen. Doch unterm Strich gibt es noch viel zu tun: Es ist ein großes Aufgabengebiet, Menschen mit Behinderung ebenso wie ihr Umfeld vorzubereiten und zu gestalten. Kann Inklusion einfach sein? „Ja.“, sagt Azize Kasberg, „Wenn alle mitmachen. Dann geht es leichter.“ Die Ergotherapeutin befasst sich vorwiegend mit dem Thema Behinderung. Inklusion und das Einbeziehen von Menschen mit Behinderung sind ihr wie eigentlich allen Ergotherapeuten eine Herzensangelegenheit. Voller Begeisterung berichtet sie von Projekten und Menschen, die zeigen, welch positive Wirkung gelebte Inklusion hat– auf die Menschen mit Behinderung ebenso wie auf ihr Umfeld.

Inklusion braucht Fördernde, … Es sind Viele: Immerhin fast jeder zehnte Mensch in Deutschland ist schwerbehindert, also mit einem Grad der Behinderung von 50 bis 100%. Nur die wenigsten, nämlich lediglich vier Prozent aller Betroffenen, haben ihre Behinderung von Geburt an. „Diese Fakten hat man nicht sofort vor Augen.“, bestätigt Kasberg. Aus diesem Grund kommt Unternehmen eine besonders wichtige Rolle bei der Inklusion erwachsener Menschen mit Behinderung zu. „Bei weit über 80% geht die Behinderung auf eine Krankheit zurück.“, fährt die Expertin fort und erklärt weiter, dass Viele durch ihre Erkrankung aus ihrem Berufsleben gerissen wurden und dorthin auch gerne zurückkehren wollen. Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung sind Firmen mittlerweile verstärkt an eingearbeiteten, qualifizierten Fachkräften interessiert. Häufig rufen sie dann Ergotherapeuten auf den Plan, die sich um die berufliche Wiedereingliederung kümmern. Menschen mit einer Behinderung steht ebenso wie dem Unternehmen, das sie beschäftigt, Unterstützung auf mehreren Ebenen zu. Gibt es beispielsweise Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, kommen so genannte Job-Coaches, die häufig einen ergotherapeutischen Background haben, zum Einsatz. Das Besondere: Job-Coaches arbeiten erst einmal selbst mit, lernen die Prozesse kennen, packen mit an und haben somit eine große Akzeptanz im Unternehmen.

… birgt viele Chancen, … Wer sich mit Inklusion und den Besonderheiten und Befähigungen von Menschen mit Behinderung befasst, kann auch die Chancen der Inklusion erkennen. Mittlerweile reifen Geschäftsideen, die es vorher nicht gab: So gibt es inzwischen beispielsweise in der IT-Branche Unternehmen, die die besonderen Begabungen von Menschen mit einer leichten Autismus-Spektrum-Störung, dem Asperger-Syndrom, zum Geschäftsmodell machen. Menschen mit Asperger-Syndrom zeichnen sich durch ihre große Leidenschaft für ihr Spezialgebiet aus, sind dabei sehr detailgenau und schnell, auch bei komplexen Aufgabenstellungen. Doch nicht nur, weil sich ihre Dienstleistungen bei höchster Qualität rechnen, prosperieren solche Unternehmen. Die Kunden unterstützen aktiv den Integrationsprozess und gehen sogar so weit, sich durch Ergotherapeuten in Sachen Umgang und Kommunikation mit den autistischen Geschäftspartnern beraten und schulen zu lassen. Denn eines ist klar: Inklusion ist nur dann einfach, wenn sich das Umfeld bei der Vorbereitung und Anpassung professionell beraten und unterstützen lässt. Der Change-Prozess muss begleitet werden, damit das Miteinander gelingt.

… ist ein Imagegewinn und verbessert das Arbeitsklima Gleiches gilt bei der Übernahme und Integration von Mitarbeitenden aus Werkstätten. Denn es findet eine Öffnung statt, immer mehr Unternehmen bieten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze an, anstatt die Werkstatt als Dienstleister zu beauftragen. Der zielgerichteten Unterstützung von Spezialisten wie Ergotherapeuten ist es zu verdanken, dass das Ganze zum Erfolg führt. Indem sie die Rahmenbedingungen prüfen, den Einstieg mit möglichst wenig Reibungsverlusten gestalten und insbesondere die Menschen mit einer Behinderung befähigen, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu artikulieren. Auch alle anderen Beteiligten profitieren von der allparteilichen Haltung und Arbeit der hier tätigen Ergotherapeuten. Es hat sich gezeigt, dass – bestärkt durch diese Haltung von Menschen mit Behinderung – auch andere stärker auf ihre Selbstwahrnehmung und eigenen Stärken und Grenzen achten. Und ein neues Bewusstsein für körperliche oder psychische Belastungen und die Möglichkeiten der Entlastung entwickeln. In Summe entsteht mehr Awareness, also Bewusstheit, mit Beeinträchtigen oder belastenden, Stress verursachenden Situationen umzugehen.

Das „wie“ macht den Unterschied Haben Ergotherapeuten ein besonderes „Händchen“ für Menschen mit Behinderung? „Es ist ein ergotherapeutisches Grundverständnis, sich auf die Fähigkeiten und Ressourcen der Klientel zu fokussieren.“, erläutert die Ergotherapeutin Kasberg. Ergotherapeuten lenken die Aufmerksamkeit auf das, was jemand kann. Was bedeutet, dass nicht die Krankheit oder in diesem Fall die Behinderung des Menschen im Vordergrund steht, sondern seine Begabungen und Fertigkeiten. Und die fördern Ergotherapeuten, so dass die Betroffenen Defizite, die durch eine Erkrankung oder eine Behinderung da sind, kompensieren können. Und dadurch das, was sie tun, erfolgreich tun. Konsequent im Positiven zu bleiben, Handlungskompetenzen zu erweitern, die Autonomie zu fördern und die Menschen in ihrem Handeln zu bestärken: das sind die Motivatoren, die Ergotherapeuten nutzen, um eine nachhaltige, dauerhafte Wirkung zu erzielen.

Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter www.dve.info/service/therapeutensuche

Wearables: Bei Fitnessarmbändern auf Datenschutz achten

Für den Vorsatz, sportlich ins neue Jahr zu starten, eignen sich Wearables ausgezeichnet. Sie sind am Körper tragbare, vernetzte Geräte, die Aktivitäten und Werte messen. Solche Fitnessarmbänder oder Smart Watches können den Verbraucher motivieren und ihm dabei helfen, seine Belastung zu steuern. „Immer mehr Menschen nutzen diese Technologien. Da Wearables aber persönliche Daten sammeln, sollten Verbraucher einige Dinge beachten“, rät Günter Martin, Internetexperte bei TÜV Rheinland.
Sensible Datensammlung

Die Eingabe von Gewicht und Alter des Nutzers sind bei den Wearables grundsätzlich nötig. Zudem speichern sie die Aufenthaltsorte und messen Pulsfrequenz, Schrittanzahl, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien, Geschwindigkeit, Steigung und teilweise auch die Schlafqualität. Diese Daten überspielen die Geräte per Bluetooth auf die Smartphone-App des Verbrauchers und oftmals auch direkt auf den Server des Anbieters. „Dieser Vorgang ist sehr kritisch zu sehen. Die Unternehmen erhalten wertvolle Daten für personalisierte Werbung oder gar den Verkauf an Drittfirmen“, so Martin, der selbst Mitglied im Verbraucherdialog zum Thema „Wearables“ vom Ministerium für Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz ist.
Keine Datenschutzerklärung? Finger weg!

Wollen Verbraucher die gesammelten Informationen nur für sich nutzen und nicht im Internet teilen, sollten sie sich für ein Gerät entscheiden, das auch ohne Verbindung zum Anbieter funktioniert. Eine Datenschutzerklärung muss bei einem neuen Gerät auf jeden Fall vorliegen. Im besten Fall erfüllt der Anbieter sogar schon die neue Europäische Datenschutz-Verordnung (EU-DSGVO). Für zusätzliche Sicherheit sorgen auch Zertifikate wie „Protected Privacy IoT Product“ und „Protected Privacy IoT Service“ von TÜV Rheinland. „Wenn Verbraucher auf den Schutz ihrer Daten achten, können die Fitnessgeräte ein tolles Tool für Sportler sein. Allerdings sollte man die errechneten Werte entspannt sehen und sich nicht davon unter Druck setzen lassen. Die Geräte sind schon recht zuverlässig, aber ihre medizinische Aussagekraft ist nur begrenzt“, sagt Günter Martin.

06.02.2018 DGA | Quelle: TÜV Rheinland AG



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.